China: Zur Diskussion um den Stellenwert der Tradition (Teil 1)

  • Rüdiger Machetzki (Autor/in)

Abstract

Die regelmäßige wissenschaftliche Beschäftigung mit der Volksrepublik China verführt, weil selten erbaulich, nur allzu leicht dazu, einen an sich höchst erstaunlichen Vorgang zu übersehen: Kein anderes Land hat weltweit so viel Anerkennung und "Sympathie" erfahren wie China, eine Tatsache, die z.B. in den Medien des großen "asiatischen Rivalen" Indien immer wieder beklagt worden ist. Es braucht hier nicht im Detail auf die westlichen Ido- lisierungserscheinungen der kulturrevolutionären Phase eingegangen zu werden, wobei - bedauerlicheiweise - die Bewunderung des "Terrors der Tugend" bei jenen besonders ausgeprägt erschien, die sich selbst als Intellektuelle einstuften. Bemerkenswert erscheint hingegen, daß auch die FAO, die Landwirtschaftsorganisation der UNO, ein Chinabild zeichnete, das weit von der Wirklichkeit entfernt war.

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Veröffentlicht
2019-06-26
Sprache
Deutsch
Beitragende/r oder Sponsor
GIGA
Schlagworte
Volksrepublik China, Tradition, Geschichte, Entwicklungshemmnisse