Zwangsumsiedlungen in Manila: »Von der Gefahrenzone in die Todeszone« oder »vom Slum zur ermächtigten Gemeinschaft«?

  • Matthias Wüthrich (Autor/in)

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Abstract

Verheerende Taifune brachten 2009 erneut Chaos und Zerstörung über die Philippinen. Über Tausend Menschen haben ihr Leben, Zehntausende ihr Heim verloren. Die Regierung hat nun begonnen, 625.000 städtische Arme in Wohnghettos außerhalb Manilas (zwangs-)umzusiedeln. Die Vertriebenen haben keine andere Wahl, als sich zu fügen. Viele sind froh, den wiederkehrenden Fluten zu entkommen, wohlwissend, dass Armut und Not sie möglicherweise schon bald wieder in den Moloch Manila treiben wird. Die gemeindebasierte Organisation ZOTO will diesen Teufelskreis durchbrechen.  

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Veröffentlicht
2018-12-05
Sprache
de