Die japanische Nordkoreapolitik

  • Dirk Nabers (Autor/in)

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Abstract

Die koreanische Halbinsel ist weltweit der einzig verbliebene Schauplatz des Kalten Krieges. Nirgends ist eine Grenze zwischen zwei Staaten dermaßen undurchlässig und militarisiert; nirgends sonst zeigt der ideologische Antagonismus des Ost-West-Konflikts noch heute seine symbolhafte Wirkung so stark wie an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Rund 1,5 Mio. Mann Bodentruppen stehen sich hier gegenüber. Nach der Desintegration der Sowjetunion vor zehn Jahren und dem Wegfall der damit verbundenen perzipierten kommunistischen Bedrohung ist die Situation auf der Halbinsel – neben den Unwägbarkeiten, die durch die Spannungen in der Taiwan-Straße immer wieder auftreten – der vorrangige Instabilitätsfaktor in der Region. Vor allem Japan weist in Verteidigungsweißbüchern und außenpolitischen Berichten immer wieder auf seine Besorgnis hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung in Korea hin (Bôeichô 2000: 34; MOFA 2000: Kap. I, B3).

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Veröffentlicht
2018-03-05
Sprache
de
Beitragende/r oder Sponsor
GIGA
Schlagworte
Japan, Außenpolitik einzelner Staaten, Nordkorea, Bestimmungsfaktoren der Politik, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Außenwirtschaft, Außenpolitische Strategie, Korean Peninsula Energy Development Organization